Von der Skizze zur Tafel
Am Anfang steht die Studie der Proportion von Jørgen Dahlerup & Gert Holbek. Bei Prisme verschmelzen Griff, Übergang und Funktionsteil zu einem durchgängigen Objekt.
Am Anfang steht die Studie der Proportion von Jørgen Dahlerup & Gert Holbek. Bei Prisme verschmelzen Griff, Übergang und Funktionsteil zu einem durchgängigen Objekt.
Prisme beruht auf einer charakteristischen dreieckigen Formensprache. Die klare, disziplinierte Geometrie verleiht den Teilen eine schlichte, moderne Anmutung mit prägnanter grafischer Identität.
Jørgen Dahlerup und Gert Holbek gehören zu jener Generation dänischer Designer, die den Tisch vom Ornament hin zu Struktur, Proportion und industrieller Klarheit führten. Dahlerup ließ sich zum Silberschmied ausbilden und setzte seine Ausbildung anschließend an der Royal Danish Academy fort, zunächst in Bildhauerei, später in Industriedesign. Holbek arbeitete in den Bereichen Design, Erfindung und Handwerk. Ihre Wege trafen 1960 mit Prisme zusammen, der Besteckkollektion, die zu ihrer beständigsten Zusammenarbeit werden sollte.
Eine dreieckige Idee, fortgeführt über den gesamten Tisch.
Jørgen Dahlerup & Gert Holbek
Jeder Dessertlöffel Stelton Prisme misst laut den Produktspezifikationen von Stelton 16 cm. Der kleinere Maßstab bewahrt die charakteristische dreieckige Formensprache der Kollektion und verleiht ihr zugleich einen kompakteren Charakter für das Dessert.
Prisme wurde 1960 von dem Silberschmied Jørgen Dahlerup und dem Designer Gert Holbek entworfen. Aus ihrer Zusammenarbeit entstand eine Besteckkollektion, die von einer einfachen, doch höchst einprägsamen dreieckigen Formensprache bestimmt wird.
Die Geometrie verschwindet nicht, sondern verdichtet sich. Der Dessertlöffel trägt dieselbe formale Idee wie die größeren Teile von Prisme und zeigt, wie ein unverwechselbares Gestaltungsprinzip über verschiedene Maßstäbe und Funktionen hinweg schlüssig bleiben kann.
Weil das reduzierte Format die Proportion stärker hervorhebt. Ohne ablenkenden Dekor lässt sich das Verhältnis zwischen Griff, Laffe und dreieckiger Geometrie besonders deutlich erfassen.
Prisme setzt auf Geometrie statt auf zeitgebundenen Dekor. Seine Identität entsteht aus einer klaren konstruktiven Idee, zurückhaltendem Edelstahl und sorgfältig austarierten Proportionen. So bewahrt der Entwurf noch Jahrzehnte nach seiner Entstehung einen zeitgenössischen Charakter.