01 Die Geschichte

Von der Skizze zum Tisch

Pax folgt einer reduzierten Formensprache mit wechselnden Materialstärken, schwungvollen Linien und einer gespannten Silhouette. Das Ergebnis ist klar und modern, zugleich von sanft expressiver Bewegung.

Von der Skizze zum Tisch
02 Die Details

Die Details

Eine reduzierte moderne Form mit wechselnden Stärken, schwungvollen Linien und dynamischer Silhouette.

Robbe & Berking Pax Cutlery Set — 75 Pieces - robbe-berking catalogue image 1
Die Verjüngung.
Robbe & Berking Pax Besteckset — 75 Teile
Der Balancepunkt.
Robbe & Berking Pax Cutlery Set — 75 Pieces - robbe-berking catalogue image 2
Die Oberfläche.
03 Vom Designer

Heinrich Meldau

Unabhängig gezeichnet, zunächst von Hand geformt und verfeinert, bis die Form für sich selbst sprechen konnte.

Heinrich Meldau

Heinrich Meldau bei Tisch
Heinrich Meldau Designer
Produktleitfaden

Fragen zu Robbe & Berking Pax Besteckset — 75 Teile

Welcher Sternekoch bringt Westafrika mit Pax auf den Tisch?

In Anthony’s Kitchen in Meerbusch begleitet Pax die Küche von Anthony Sarpong – Küchenchef, Autor und kulinarischer Visionär. Seine Küche bringt seine westafrikanischen Wurzeln mit Einflüssen aus aller Welt in einen Dialog und entwickelt daraus Menüs voller überraschender Kombinationen, außergewöhnlicher Zutaten und minutiöser Handwerkskunst. Pax wirkt in diesem Rahmen besonders selbstverständlich: markant im Profil, doch zurückhaltend genug, um Sarpongs höchst persönliche kulinarische Sprache in den Vordergrund treten zu lassen.

Warum wird Pax skulpturaler, wenn eine ganze Tafel gedeckt ist?

Weil die Kollektion dreidimensional geformt und nicht allein durch ihren Umriss definiert ist. Auf einer großen Tafel erzeugen die wechselnden Stärken der Teile und ihre ausgreifenden Profile von einem Platz zum nächsten subtile Verschiebungen von Licht und Schatten. Das Ergebnis ist eine Tafel mit Präsenz, obwohl Pax nahezu keinen aufgesetzten Dekor trägt.

Können fünfundsiebzig Teile ohne Dekoration Dramatik erzeugen?

Pax zeigt, wie es gelingt. Statt Gravuren oder ornamentaler Motive nutzt die Kollektion Proportion, Kurve und Variationen der Materialstärke. Über ein vollständiges Gedeck hinweg wiederholt, verdichten sich diese kleinen Unterschiede zu einem starken visuellen Rhythmus. Die Dramatik entsteht aus der Form selbst und nicht aus etwas, das der Oberfläche hinzugefügt wurde.

Was entdeckt man, wenn man Pax nicht mehr nur von oben betrachtet?

Sein Profil. Von der Seite zeigt Pax die wechselnden Stärken und den Verlauf jeder Linie durch das Teil. Was von oben beinahe minimalistisch wirken kann, gewinnt beim Drehen in der Hand erheblich an Ausdruck und lässt die Kollektion eher wie ein kleines skulpturales Objekt denn wie ein rein flaches Besteckteil erscheinen.

Warum könnte Pax zu einem Küchenchef passen, dessen Küche Kulturen verbindet?

Weil Pax keine einzelne visuelle Welt vorgibt. Sein Design ist selbstbewusst und zugleich offen: Die ausgreifende Form verleiht der Tafel Identität, während der Verzicht auf dekorative Motive Raum für ganz unterschiedliche Küchen, Keramiken und Restaurantinterieurs lässt. Diese Vielseitigkeit macht Pax zum natürlichen Begleiter eines Küchenchefs wie Anthony Sarpong, dessen Küche durch die Begegnung der Kulturen und nicht durch eine festgelegte Tradition bestimmt ist.