01 DIE GESCHICHTE

Von der Skizze zur Tafel

Am Anfang steht Tias Eckhoffs Studie der Proportion. Bei Maya verschmelzen Griff, Übergang und Funktionsteil zu einem durchgängigen Objekt.

Von der Skizze zur Tafel
02 DIE DETAILS

Die Details

Maya ist an seinem breiten, kraftvollen Griff zu erkennen, der sich in einem dreieckigen Übergang zum Funktionsteil hin verjüngt. Gerundete Kanten und die großzügige Grifffläche verleihen der Serie eine klare, skulpturale Silhouette.

Stelton Maya Cutlery Set 24 Pieces - stelton catalogue image 2
Die Verjüngung.
Stelton Maya Cutlery Set 24 Pieces - stelton catalogue image 1
Der Balancepunkt.
Stelton Maya Besteckset 24 Teile
Die Oberfläche.
03 ANMERKUNG DES DESIGNERS

Anmerkung des Designers

„Ich arbeite langsam; ich würde gern ein Jahr lang an einem Besteckteil feilen.“ — Tias Eckhoff

Tias Eckhoff

Tias Eckhoff
Tias Eckhoff Designer
Produktleitfaden

Fragen zu Stelton Maya Besteckset 24 Teile

Was geschieht, wenn sich ein Designklassiker von 1962 über sechs Gedecke wiederholt?

Das 24-teilige Maya-Set bringt Tias Eckhoffs ursprünglichen Entwurf in seiner klarsten Form auf den Tisch: Messer, Gabel, Löffel und Teelöffel für sechs Gäste. Rund um den Tisch erzeugen die breiten Griffe und die charakteristische dreieckige Verjüngung einen prägnanten visuellen Rhythmus. Zugleich bewahren sie jene praktische Schlichtheit, der Maya seine ungebrochene Aktualität seit mehr als sechs Jahrzehnten verdankt.

Worin unterscheiden sich Maya und Maya 2000?

Beide Kollektionen wurden von Tias Eckhoff entworfen und teilen dieselbe dreieckige Design-DNA, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihren Proportionen. Das Tafelmesser des ursprünglichen Maya misst 20.0 cm, die Gabel 17.7 cm und der Löffel 18.0 cm. Bei Maya 2000 betragen die entsprechenden Längen 22.0 cm, 20.2 cm und 20.5 cm. Maya wirkt daher kürzer, breiter und kompakter, Maya 2000 hingegen länger, schlanker und geradliniger.

Warum ist der dreieckige Griff mehr als nur die visuelle Signatur von Maya?

Der breite Griff verjüngt sich zum Funktionsteil hin in einem charakteristischen dreieckigen Übergang. Dies verleiht Maya seine unverwechselbare Silhouette und sorgt zugleich für sicheren Halt und ein angenehmes Gefühl in der Hand. Eine einzige geometrische Entscheidung prägt sowohl das Erscheinungsbild als auch die Ergonomie der Kollektion.

Wie wird eine alltägliche Gabel zu einem museumswürdigen Designobjekt?

Maya erlangte weit über den Esstisch hinaus Bedeutung. Die Serie erhielt bedeutende Designauszeichnungen, wurde in Phaidon Design Classics aufgenommen und war in Institutionen wie dem MoMA in New York und dem Victoria and Albert Museum in London zu sehen. Ihre Bedeutung liegt in der Verwandlung eines gewöhnlichen Alltagswerkzeugs durch Proportion, Gebrauchstauglichkeit und eine bemerkenswert klare Gestaltungsidee.

Warum wirkt das kürzere ursprüngliche Maya bis heute so unverwechselbar?

Seine kompakten Proportionen verleihen ihm einen körperhaften Charakter, der sich deutlich von vielen zeitgenössischen, lang gestreckten Entwürfen unterscheidet. Die breiten Griffe, gerundeten Kanten und vergleichsweise kurzen Längen lassen Maya substanziell und unmittelbar in der Hand wirken; durch den Verzicht auf Dekor wird die Geometrie selbst zum bestimmenden Merkmal.