01 DIE GESCHICHTE

Von der Skizze zur Tafel

Am Anfang steht Tias Eckhoffs Studie der Proportion. Bei Una verschmelzen Griff, Übergang und Funktionsteil zu einem durchgängigen Objekt.

Besteckskizzen in einem Ateliernotizbuch
02 DIE DETAILS

Die Details

Una besitzt eine schlanke, gerundete Form mit tropfenförmigen Griffen und einer vom Bauhaus beeinflussten Schlichtheit. Die weiche Geometrie verleiht den Teilen sicheren Halt und eine ruhige, durchgängige Linie.

Stelton Una Dessertgabeln — gestaltet von Tias Eckhoff
Die Verjüngung.
Stelton Una Dessertgabeln — gestaltet von Tias Eckhoff
Der Balancepunkt.
Stelton Una Dessertgabeln — gestaltet von Tias Eckhoff
Die Oberfläche.
03 ANMERKUNG DES DESIGNERS

Anmerkung des Designers

„Ich arbeite langsam; ich würde gern ein Jahr lang an einem Besteckteil feilen.“ — Tias Eckhoff

Tias Eckhoff

Tias Eckhoff
Tias Eckhoff Designer
Produktleitfaden

Fragen zu Stelton Una Dessertgabeln — gestaltet von Tias Eckhoff

Was geschieht mit dem tropfenförmigen Griff von Una, wenn die Gabel kleiner wird?

Die Dessertgabel verdichtet dieselbe Formensprache, die die gesamte Serie Una bestimmt. Tias Eckhoffs schlanke, gerundete Form bleibt im Einklang mit dem charakteristischen tropfenförmigen Griff, sodass auch das kleinere Besteckteil seinen weichen, ausgewogenen Charakter bewahrt.

Warum ist die Tropfenform für Stelton Una so wichtig?

Der Griff steht im Zentrum der Identität von Una. Seine tropfenartige Form verleiht dem Besteck eine erkennbare Silhouette und unterstützt zugleich die gestalterische Absicht der Serie: einen Griff, der sich weich und sicher in der Hand anfühlt.

Wer entwarf Stelton Una?

Una wurde von dem norwegischen Designer Tias Eckhoff entworfen und 1973 eingeführt. Eckhoff zählte zu den prägenden Persönlichkeiten des skandinavischen Industriedesigns; Una zeigt seine Fähigkeit, formale Eigenständigkeit mit genauer Aufmerksamkeit für das Gebrauchserlebnis zu verbinden.

Warum stellt Stelton Una in einen Bezug zur Bauhaus-Ära?

Una setzt auf Form, Proportion und Funktion statt auf applizierten Dekor. Stelton beschreibt die Kollektion als Favoriten unter Bewunderern der Bauhaus-Ära; ihre zurückhaltende Geometrie und funktionale Klarheit machen diese Verbindung nachvollziehbar.

Warum könnte eine Dessertgabel den Entwurf von Una besonders klar erkennen lassen?

Ein kleineres Besteckteil verdichtet das Verhältnis von Griff, Halt und Funktionsteil. Ohne ablenkenden Dekor treten die gerundete Form und der tropfenförmige Griff besonders deutlich hervor. So zeigt sich, wie Una allein durch Silhouette und Ergonomie Charakter gewinnt.