01 DIE GESCHICHTE

Von der Skizze zur Tafel

Am Anfang steht Tias Eckhoffs Studie der Proportion. Bei Maya 2000 verschmelzen Griff, Übergang und Funktionsteil zu einem durchgängigen Objekt.

Von der Skizze zur Tafel
02 DIE DETAILS

Die Details

Maya 2000 entwickelt die dreieckige Form von Maya zu einer längeren, schlankeren Silhouette weiter. Die straffen Proportionen verleihen den Teilen eine leichtere, gestrecktere Anmutung, während der breite, angenehm in der Hand liegende Griff erhalten bleibt.

Stelton Maya 2000 Complete Collection — 48 Pieces / 12 People - stelton catalogue image 2
Die Verjüngung.
Stelton Maya 2000 Complete Collection — 48 Pieces / 12 People - stelton catalogue image 1
Der Balancepunkt.
Stelton Maya 2000 komplette Kollektion — 48 Teile / 12 Personen
Die Oberfläche.
03 ANMERKUNG DES DESIGNERS

Anmerkung des Designers

„Ich arbeite langsam; ich würde gern ein Jahr lang an einem Besteckteil feilen.“ — Tias Eckhoff

Tias Eckhoff

Tias Eckhoff
Tias Eckhoff Designer
Produktleitfaden

Fragen zu Stelton Maya 2000 komplette Kollektion — 48 Teile / 12 Personen

Was geschieht, wenn sich Tias Eckhoffs neu formulierter Klassiker an einem Tisch für zwölf Personen wiederholt?

Maya 2000 entwickelt sich vom einzelnen Objekt zur vollständigen Komposition. Über zwölf Gedecke hinweg wiederholen sich die gestreckten Proportionen und das dreieckige Gestaltungsprinzip von Gast zu Gast. Eckhoffs Weiterentwicklung des ursprünglichen Maya von 1962 wird so als Rhythmus des gesamten Tisches sichtbar.

Worin unterscheiden sich das ursprüngliche Maya und Maya 2000?

Beide Kollektionen wurden von Tias Eckhoff entworfen und teilen dasselbe charakteristische dreieckige Gestaltungsprinzip, doch Maya 2000 ist deutlich länger und schlanker. Das Tafelmesser des ursprünglichen Maya misst 20.0 cm, die Gabel 17.7 cm und der Löffel 18.0 cm. Bei Maya 2000 wachsen diese Maße auf 22.0 cm, 20.2 cm beziehungsweise 20.5 cm. Die zusätzliche Länge verleiht Maya 2000 einen gestreckteren, geradlinigeren Charakter, während das ursprüngliche Maya kürzer, breiter und kompakter wirkt.

Warum kehrte Tias Eckhoff fast vierzig Jahre nach dem ursprünglichen Entwurf zu Maya zurück?

Maya 2000 war nicht als Abkehr vom Original gedacht, sondern als dessen Weiterentwicklung für ein neues Jahrtausend. Eckhoff bewahrte die dreieckige Geometrie, die Maya unverwechselbar machte, veränderte jedoch die Proportionen und schuf so eine leichtere, straffere Interpretation derselben grundlegenden Gestaltungsidee.

Warum gewinnt der dreieckige Griff an Kraft, wenn er sich achtundvierzigmal wiederholt?

Ein einzelnes Teil macht die Geometrie sichtbar; zwölf Gedecke zeigen das System. Der dreieckige Übergang wiederholt sich rund um den Tisch und verbindet Messer, Gabeln und Löffel durch ein gemeinsames, erkennbares Formprinzip. So entsteht visuelle Kontinuität von Gast zu Gast.

Wann wird ein aktualisierter Klassiker selbst zum Klassiker?

Wenn er das Original nicht mehr benötigt, um seine Relevanz zu erklären. Maya 2000 begann als Tias Eckhoffs spätere Interpretation von Maya, doch die längeren, schlankeren Proportionen verleihen ihm einen eigenständigen Charakter. Auf einem vollständig für zwölf Personen gedeckten Tisch erscheint es als geschlossene Formensprache und nicht bloß als Variante des Originals von 1962.