Von der Skizze zur Tafel
Die Linie beginnt mit Erik Magnussens Studie der Proportion. Bei EM sind Griff, Übergang und funktionale Form als ein durchgehendes Objekt gelöst.
Die Linie beginnt mit Erik Magnussens Studie der Proportion. Bei EM sind Griff, Übergang und funktionale Form als ein durchgehendes Objekt gelöst.
EM besitzt ein schlankes, minimalistisches Profil mit einer leichten konkaven Kurve im Griff. Die satiniert polierte Oberfläche unterstützt den stillen, architektonischen Ausdruck der Serie.
Bei der Gestaltung für den Tisch stehen Balance, Zurückhaltung und das Gefühl im Mittelpunkt, etwas in der Hand zu halten, das schon immer dorthin gehörte.
Erik Magnussen
Das Salatbesteck EM überträgt Erik Magnussens zurückhaltende Formensprache auf den gemeinsamen Teil der Mahlzeit. Statt einem Gast zu gehören, bewegen sich die beiden Teile zwischen Menschen und führen den klaren, haptischen Charakter der Kollektion vom individuellen Essen in den Akt des Servierens.
Weil größere Utensilien der Form mehr Raum geben, sich auszudrücken. Das Verhältnis von Griff, Kurve und Funktionsteil wird leichter lesbar und zeigt, wie Magnussen Charakter durch Proportion und subtile Formgebung statt durch Ornament schaffen konnte.
Erik Magnussen war als Keramiker ausgebildet, und sein Werk zeigte stets ein Interesse an Material, haptischem Erleben und alltäglicher Funktion. Bei Servierutensilien wird dieses Gespür besonders relevant: Die Objekte müssen nicht nur formal gelöst aussehen, sondern sich beim Heben, Wenden und Teilen von Speisen selbstverständlich anfühlen.
Weil das Servieren das Verhältnis zwischen Objekt und Gast verändert. Eine Menügabel ist persönlich; Servierlöffel und -gabel sind gemeinschaftlich. Sie bewegen sich durch die Tischmitte und zwischen Händen und machen das Design zum Teil der Geste, einem anderen Menschen Speisen anzubieten.
Wenn ein zurückhaltendes Objekt Menschen beim Teilen unterstützt. Das Salatbesteck EM überträgt Magnussens funktionalen Minimalismus auf einen der gemeinschaftlichsten Momente am Tisch und zeigt, dass Einfachheit nicht nur die Erscheinung eines Objekts, sondern auch die Bewegung einer Mahlzeit zwischen Menschen prägen kann.