Kapitel II

Piano

Eine polierte Linie führt vom schlanken Hals zum sanft gerundeten Griff.

Iittala Piano Besteck von Renzo Piano, geprägt von hochglanzpoliertem Edelstahl und beständiger Funktion im Alltag.

Über die Serie

Piano, für den gedeckten Tisch konzipiert

Piano geht von einem schlanken Hals in einen sanft gerundeten, sich weitenden Griff über. Renzo Pianos ausgewogene Proportionen verleihen den Teilen ein fließendes, elegantes Profil, das substanziell wirkt, ohne schwer zu erscheinen.

Der hochglanzpolierte Edelstahl bildet eine helle, reflektierende Oberfläche, die den fließenden Übergang vom schmalen Hals zum gerundeten Griff betont. Das Ergebnis ist kultiviert und zugleich praktisch für den täglichen Gebrauch.

Iittala versteht Tischkultur als beständiges Design für den Alltag. Verwurzelt in der finnischen Designkultur, vereint die Marke anerkannte Designer, klare Funktion und Formen, die über eine einzelne Saison hinaus relevant bleiben sollen.

Leitfaden zur Serie

Fragen zu Piano

Was geschieht, wenn der Architekt hinter The Shard das Objekt neben Ihrem Teller entwirft?

Piano überträgt Renzo Pianos architektonisches Denken auf den Maßstab der Hand. Die 1998 für Iittala entworfene Kollektion überführt architektonische Strukturen in polierten Edelstahl, weiche Kurven und sorgfältig ausgewogene Proportionen. So entsteht ein Alltagsobjekt, geprägt von derselben Sensibilität für Leichtigkeit, Präzision und menschliche Erfahrung, die Pianos gesamtes Werk bestimmt.

Warum heißt eine von Renzo Piano entworfene Besteckkollektion Piano?

Der Name schafft eine unwiderstehliche Verbindung zu ihrem Designer, doch der Charakter der Kollektion erschöpft sich nicht in dieser Signatur. Renzo Piano entwarf die Serie im Zeichen von Harmonie, Balance und fließenden Übergängen. Ein schlanker Hals geht in einen sanft ausgestellten Griff über und schafft eine Form, die kontrolliert wirkt, ohne starr zu erscheinen.

Was verbindet das Centre Pompidou, The Shard und eine Menügabel?

Renzo Piano. Zu seinen architektonischen Werken zählen das Centre Pompidou in Paris, der Kansai International Airport, The New York Times Building und The Shard in London. Beim Piano-Besteck liegt ein Teil der Faszination in diesem außergewöhnlichen Maßstabswechsel: Der Architekt, der Städte und Gebäude gestaltet, widmet sich einem Objekt, das zwischen den Fingern gehalten wird.

Warum wirkt Piano weicher, als sein polierter Stahl vermuten lässt?

Weil beinahe jeder Übergang gerundet ist. Iittala beschreibt die Kollektion anhand weicher Griffe, harmonischer Balance und fließender Kurven, durch die die Teile angenehm in der Hand liegen. Der hochglanzpolierte Stahl bringt Licht auf den Tisch, während die zugrunde liegende Geometrie für ein sanftes statt strenges haptisches Erlebnis sorgt.

Lässt sich Architektur erfahren, ohne je ein Gebäude zu betreten?

Piano legt nahe, dass dies möglich ist. Architektur handelt auch von Proportion, Balance, Material und der Beziehung zwischen einem Objekt und dem menschlichen Körper. In dieser Kollektion verdichten sich diese Prinzipien in einem täglich genutzten Gegenstand. Der Abstand zwischen Hand und Teller wird zu Renzo Pianos kleinstem architektonischem Maßstab.